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Die besten Küstenstraßen für Cabriotouren im Großbritannien

Die besten Küstenstraßen für Cabriotouren im Großbritannien
Touren und Reisen

vor 3 Tagen

Großbritannien gehört zu den unterschätzten Zielen für eine Cabriotour. Während viele Fahrer sofort an Alpenpässe oder mediterrane Küsten denken, bieten die britischen Inseln eine überraschend abwechslungsreiche Mischung aus dramatischen Klippen, kleinen Fischerdörfern und endlosen Ausblicken über den Atlantik. Gerade entlang der Küsten entstehen Straßen, die sich ideal für entspannte Fahrten mit offenem Verdeck eignen.

Wer eine Cabriotour in Europa plant, findet hier Strecken, die sowohl landschaftlich spektakulär als auch angenehm zu fahren sind. Die Straßen sind häufig kurvig, aber selten extrem steil. Dadurch lassen sich Panorama und Fahrspaß perfekt kombinieren. Dazu kommen historische Orte, Leuchttürme und Strände, die immer wieder zu spontanen Stopps einladen.

Auch kulturell hat eine Cabrioreise durch Großbritannien viel zu bieten. Hinter jeder Biegung warten alte Burgen, gemütliche Pubs oder kleine Hafenstädte. Besonders reizvoll ist die Mischung aus rauer Natur und britischer Gelassenheit. Wer früh morgens startet, erlebt Küstenabschnitte oft nahezu menschenleer.

Im Folgenden findest du einige der schönsten Küstenstraßen der Insel, die sich besonders für entspannte Fahrten mit offenem Dach eignen.

Atlantic Highway in Cornwall

Cornwall gilt als eine der spektakulärsten Küstenregionen Englands. Der sogenannte Atlantic Highway verläuft größtenteils entlang der A39 und verbindet mehrere charmante Küstenorte miteinander. Die Strecke führt vorbei an grünen Hügeln, wilden Klippen und langen Sandstränden.

Diese Cabrioroute ist ideal für Fahrer, die abwechslungsreiche Landschaften lieben. Mal führt die Straße direkt an der Küste entlang, dann wieder durch kleine Dörfer mit historischen Steinhäusern. Besonders schön sind Abschnitte, in denen sich die Straße leicht oberhalb der Küste entlangzieht und den Blick weit über das Meer freigibt.

Eine besonders eindrucksvolle Cabriostrecke liegt zwischen Bude und Newquay. Hier wechseln sich Kurven, Aussichtspunkte und kleine Buchten ab. Immer wieder findest du Parkplätze in der Nähe, von denen aus kurze Spaziergänge zu spektakulären Aussichtspunkten führen.

Wer genügend Zeit einplant, kann diese Route wunderbar zu einem entspannten Cabrioroadtrip erweitern. Zahlreiche Küstenorte bieten Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants mit Blick auf den Atlantik.

Grossbritannien North Coast 500

North Coast 500 in Schottland

Im Norden Schottlands wartet eine der bekanntesten Panoramarouten Europas. Die North Coast 500 führt über rund 800 Kilometer durch die Highlands und entlang der zerklüfteten Nordküste. Für viele Fahrer gilt sie als eine der schönsten Straßen der britischen Inseln.

Gerade für eine Cabriotour in Großbritannien ist diese Strecke ein echtes Highlight. Die Landschaft wirkt stellenweise fast unberührt. Dramatische Klippen, einsame Strände und weite Moorlandschaften wechseln sich ständig ab.

Die Straße verläuft durch kleine Orte wie Durness oder Ullapool und führt immer wieder direkt ans Meer. Häufig entdeckst du einsame Buchten oder alte Burgruinen in der Nähe der Straße, die perfekte Fotospots bieten.

Auch für Genießer eignet sich diese Region hervorragend. Zahlreiche Whisky Brennereien, gemütliche Gästehäuser und traditionelle Restaurants machen die Strecke ideal für eine mehrtägige Cabrioreise. Wer sich Zeit nimmt, kann jeden Abschnitt in Ruhe erleben und spontane Abstecher zu versteckten Stränden einplanen.

Pembrokeshire Coast in Wales

Wales wird oft übersehen, wenn es um spektakuläre Küstenfahrten geht. Dabei gehört die Pembrokeshire Coast zu den schönsten Landschaften Großbritanniens. Hier schlängeln sich schmale Straßen durch grüne Hügel und führen immer wieder zu steilen Klippen.

Die Region bietet eine besonders abwechslungsreiche Cabriostrecke. Zwischen Tenby und St Davids wechseln sich kleine Hafenorte, Sandstrände und Felsenlandschaften ab. Besonders beeindruckend ist der Blick auf den Pembrokeshire Coast National Park.

Viele Abschnitte eignen sich perfekt für einen entspannten Cabrioroadtrip. Du kannst spontan anhalten, durch kleine Orte schlendern oder einen Spaziergang entlang der Klippen unternehmen. Immer wieder liegen charmante Cafés oder Pubs in der Nähe der Küste, die zu einer Pause einladen.

Die Straßen sind meist ruhig und wenig befahren. Dadurch lässt sich die Landschaft besonders intensiv genießen. Gerade bei sonnigem Wetter entsteht hier echtes Cabriofeeling.

Grossbritannien Durdle Door

Die Jurassic Coast in Südengland

Die Jurassic Coast zählt zum UNESCO Weltnaturerbe und gehört zu den bekanntesten Küstenlandschaften Englands. Zwischen Exmouth und Bournemouth verläuft eine beeindruckende Küstenlinie mit spektakulären Felsformationen und weiten Stränden.

Für eine entspannte Cabriotour eignet sich besonders der Abschnitt zwischen Lyme Regis und Swanage. Die Straße führt durch sanfte Hügel und eröffnet immer wieder neue Ausblicke auf die berühmten Kalksteinfelsen.

Unterwegs lohnt sich ein Stopp an Orten wie Durdle Door oder Lulworth Cove. Diese natürlichen Felsformationen gehören zu den bekanntesten Fotomotiven der Region. Mit offenem Verdeck und frischer Meeresluft wird die Fahrt entlang dieser Küste schnell zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Gerade am frühen Morgen oder am späten Abend ist die Atmosphäre besonders schön. Das warme Licht der tiefstehenden Sonne lässt die Felsen golden leuchten und sorgt für eine einzigartige Stimmung.

Tipps für die perfekte Fahrt entlang der britischen Küsten

Damit deine Fahrt entlang der Küsten wirklich entspannt bleibt, lohnt sich eine gute Planung. Das Wetter in Großbritannien kann wechselhaft sein. Daher empfiehlt es sich, flexibel zu bleiben und schöne Tage gezielt für längere Etappen zu nutzen.

Viele Küstenstraßen sind relativ schmal. Defensive Fahrweise und ausreichend Zeit machen die Fahrt deutlich angenehmer. Gleichzeitig gehört gerade diese Gemütlichkeit zum Charme einer solchen Reise.

Plane außerdem genügend Stopps ein. Aussichtspunkte, kleine Strände oder historische Orte sorgen dafür, dass die Strecke nicht nur eine Fahrt, sondern ein echtes Erlebnis wird. Besonders bei längeren Touren lohnt es sich, einzelne Regionen intensiver zu erkunden.

Wer Großbritanniens Küstenstraßen einmal mit offenem Dach erlebt hat, versteht schnell, warum sie zu den schönsten Fahrrevieren Europas zählen.