Cabriotour durchs Vogtland
vor 5 Tagen
Das Vogtland ist eine Region, die sich über Teile von Sachsen, Thüringen, Bayern und sogar Tschechien erstreckt. Es ist eine Gegend, die von sanften Hügeln, grünen Wäldern, klaren Flüssen und charmanten Städten geprägt ist.
Wer hier mit dem Cabrio unterwegs ist, entdeckt nicht nur abwechslungsreiche Landschaften, sondern auch historische Orte, Kurtradition und ein echtes Stück Mitteldeutschland, das Authentizität mit Gastfreundschaft verbindet. Eine Cabriotour durch das Vogtland ist ideal, um Kultur, Natur und Fahrfreude miteinander zu kombinieren – von bekannten Highlights bis hin zu stillen Landstraßen abseits der großen Verkehrsadern.
Start in Plauen: Spitze, Kultur und offene Straßen
Der perfekte Ausgangspunkt für eine Rundtour durch das Vogtland ist die Stadt Plauen. Die „Spitzenstadt“ ist bekannt für ihre lange Tradition in der Textilherstellung, besonders für die berühmte Plauener Spitze. Schon ein Spaziergang durch die Altstadt mit Johanniskirche, Altem Rathaus und den kleinen Gassen lohnt sich, bevor es auf die offene Straße geht. Plauen liegt zentral und bietet ideale Anbindungen an die umliegenden Routen. Mit offenem Dach startet man hier die Reise, verlässt die Stadt und taucht schnell in die hügelige Landschaft des Vogtlands ein.

Elstertalbrücke und Göltzschtalbrücke: Meisterwerke der Ingenieurskunst
Ein erster Höhepunkt der Tour sind die berühmten Eisenbahnbrücken des Vogtlands. Die Göltzschtalbrücke bei Netzschkau ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt und ein beeindruckendes Bauwerk, das man bei einer Cabriotour unbedingt gesehen haben sollte. In der Nähe erhebt sich die Elstertalbrücke, die ebenfalls in ihrer Dimension und Bauweise einzigartig ist. Beide Brücken lassen sich wunderbar in eine Route einbauen, die von Plauen aus über Landstraßen führt. Während man mit dem Cabrio anrollt, öffnen sich weite Blicke auf die monumentalen Bauwerke, eingebettet in eine grüne Landschaft.
Bad Elster und Bad Brambach: Kurtradition und Entspannung
Weiter südlich locken die traditionsreichen Kurorte Bad Elster und Bad Brambach. Sie sind ideale Stopps für Cabriofahrer, die sich neben der Fahrt auch eine Pause gönnen möchten. Die eleganten Kuranlagen von Bad Elster mit dem Königlichen Kurhaus, dem Albert Bad und dem Kurpark verströmen eine herrschaftliche Atmosphäre. Bad Brambach wiederum ist für seine Mineralquellen berühmt – perfekt, um neue Energie zu tanken. Beide Orte liegen nah an der Grenze zu Tschechien und können auf der Tour als entspannende Zwischenstopps genutzt werden.
Musikstadt Markneukirchen: Instrumente und Handwerkskunst
Ein ganz besonderes Highlight im Vogtland ist Markneukirchen. Hier dreht sich seit Jahrhunderten alles um den Instrumentenbau. Geigen, Gitarren, Blasinstrumente – die Stadt ist weltweit bekannt für ihre Handwerkskunst. Im Musikinstrumentenmuseum erfährt man Spannendes über diese Tradition, und wer möchte, kann auch Werkstätten besuchen. Für Cabriofahrer ist die Anfahrt ein Genuss, denn die Straßen schlängeln sich idyllisch durch die Landschaft, und in der Nähe finden sich kleine Dörfer mit typischem Vogtländer Charme.
Klingenthal und der Aschberg: Panorama und Musik
Nicht weit entfernt liegt Klingenthal, eine Stadt, die als Heimat der Harmonika bekannt ist. Hier lohnt sich besonders ein Abstecher auf den Aschberg, von dem aus man einen fantastischen Blick über das sächsische und böhmische Vogtland genießt. Die Auffahrt über kurvige Straßen macht im Cabrio besonders viel Spaß, und die Kombination aus Aussicht, Fahrtwind und Freiheit bleibt unvergesslich. In der Nähe verläuft auch die Grenze zu Tschechien, sodass man seine Cabriotour problemlos mit einem Abstecher in die Nachbarregion kombinieren kann.
Oelsnitz und die Talsperre Pirk: Natur und Erholung
Wer Natur pur erleben möchte, sollte einen Abstecher zur Talsperre Pirk einplanen. Sie liegt bei Oelsnitz und ist ein beliebtes Ziel zum Wandern, Baden oder einfach zum Verweilen am Wasser. Mit dem Cabrio erreicht man die Talsperre über kleine, kaum befahrene Straßen, die immer wieder Ausblicke auf die Vogtlandlandschaft eröffnen. In Oelsnitz selbst lohnt ein kurzer Halt im Bergbaumuseum, das an die Geschichte der Region als Steinkohlerevier erinnert.
Schöneck und die Höhen des Vogtlands
Zum Abschluss der Tour empfiehlt sich ein Schlenker nach Schöneck, das als „Balkon des Vogtlands“ bekannt ist. Der Ort liegt hoch über der Umgebung und bietet traumhafte Panoramablicke. Die Straßen rund um Schöneck sind wie geschaffen für eine entspannte, kurvige Fahrt im Cabrio. Wer hier unterwegs ist, erlebt das Vogtland von seiner weiten, offenen Seite – Wälder, Wiesen und Horizonte, die fast grenzenlos wirken.

Praktische Tipps für die Cabriotour im Vogtland
Eine Cabriotour durch das Vogtland ist besonders von Frühling bis Herbst empfehlenswert. Die Straßen sind in gutem Zustand, die Verkehrsbelastung ist gering, und viele Routen führen durch kaum bekannte Gegenden, die sich perfekt für eine offene Fahrt eignen. Wer die Tour individuell gestalten möchte, findet zahlreiche kleine Hotels, Pensionen und Gasthöfe, die mit regionaler Küche und familiärer Atmosphäre punkten. Besonders die Nähe zur tschechischen Grenze macht die Region vielseitig – spontane Abstecher sind jederzeit möglich.
Auch kulturell hat das Vogtland viel zu bieten: Theateraufführungen in Plauen, klassische Konzerte in Bad Elster oder Museumsbesuche in Markneukirchen lassen sich ideal mit einer entspannten Fahrt verbinden. Für Genießer empfehlen sich kulinarische Pausen mit Vogtländer Spezialitäten wie Sauerbraten, Kartoffelsuppe oder handgemachtem Kuchen.
Fazit: Offene Straßen im grünen Herzen Deutschlands
Das Vogtland ist ein ideales Ziel für alle Cabriofans, die Abwechslung suchen. Sanfte Hügel, kurvige Straßen und charmante Städte sorgen dafür, dass jede Tour ein Erlebnis wird. Die Mischung aus Natur, Kultur und Erholung macht die Region einzigartig und zeigt, dass man für eine unvergessliche Cabriotour nicht weit reisen muss.
Wer sich auf diese Region einlässt, wird mit eindrucksvollen Bauwerken, herrlichen Landschaften und überraschenden Begegnungen belohnt. Die Fahrt mit offenem Dach macht die Eindrücke noch intensiver – ein echter Geheimtipp für Cabriofahrer, die neue Horizonte entdecken möchten.
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