Mit dem Cabrio durch Nationalparks
vor 8 Tagen
Eine Fahrt mit dem Cabrio ist viel mehr als nur eine Fortbewegungsmethode – sie ist eine Einladung, das Reisen zu entschleunigen, zu spüren und mit allen Sinnen zu genießen. Wenn der Wind durch die Haare weht, die Sonne das Armaturenbrett erwärmt und sich hinter jeder Kurve ein neues Panorama auftut, wird selbst die Straße zum Teil des Erlebnisses. Besonders eindrucksvoll ist dieses Gefühl in Nationalparks: Dort, wo Natur noch Natur sein darf, beginnt für viele das wahre Abenteuer auf vier Rädern – mit offenem Verdeck und freiem Blick in die Weite.
Warum Nationalparks ideale Reiseziele für Cabriofans sind
Nationalparks stehen für geschützte Landschaften, spektakuläre Naturschauspiele und das Versprechen, dem Alltag für ein paar Stunden oder Tage zu entkommen. Während andere durch Wanderstiefel oder Fahrräder Natur erleben, eröffnet sich Cabriofahrer*innen ein ganz eigener Zugang: frei, flexibel und in ständiger Verbindung mit der Umgebung. Die Geräusche des Waldes, der Geruch von Pinien, das Rauschen eines Flusses oder das Kreischen der Möwen – all das wird auf der Fahrt direkt und ungefiltert spürbar.
Die meisten Nationalparks bieten zudem sehr gut ausgebaute Straßen, die sich hervorragend für entspannte oder auch kurvige Touren eignen. Und: Oft führen sie mitten hindurch – vorbei an Aussichtspunkten, Rastplätzen und Naturphänomenen, die sich ideal in eine Cabriotour einbauen lassen. Fernab von Lärm, Hektik und Massentourismus entsteht so ein einzigartiges Reisegefühl.
Sieben Nationalparks für unvergessliche Cabriotouren
Hier einige ausgewählte Nationalparks in Europa, die sich besonders gut für eine ausgedehnte Tour mit dem Cabrio eignen – ob für einen Wochenendausflug oder als Etappe einer längeren Reise:
1. Nationalpark Bayerischer Wald (Deutschland)
Deutschlands ältester Nationalpark bietet dichte Wälder, moosbedeckte Böden, wilde Tiere und kurvige Straßen. Besonders empfehlenswert ist die Fahrt entlang der Glasstraße, die Natur und Handwerkskunst verbindet. Im Herbst erstrahlen die Bäume in leuchtenden Farben – ein Fest für Augen und Kamera.
2. Nationalpark Hohe Tauern (Österreich)
Die Großglockner-Hochalpenstraße ist ein absoluter Höhepunkt: 48 Kilometer lang, mit 36 Kehren und grandiosen Ausblicken auf Österreichs höchsten Berg. Die alpine Straße verbindet Natur und Ingenieurskunst und ist ein Traum für alle, die Serpentinen lieben.
3. Triglav Nationalpark (Slowenien)
Sloweniens einziger Nationalpark begeistert mit dem türkisblauen Soča-Fluss, dramatischen Felsformationen und traditionellen Almen. Wer durch das Tal fährt, entdeckt unterwegs Hängebrücken, Wasserfälle und kleine Dörfer, die wie aus der Zeit gefallen wirken.
4. Nationalpark Plitvicer Seen (Kroatien)
Wasserfälle, türkisfarbene Seen, üppige Wälder – die Plitvicer Seen sind weltberühmt, und das aus gutem Grund. Schon die Zufahrtsstraßen durch das ländliche Kroatien sind ein Vergnügen: kaum Verkehr, abwechslungsreiche Landschaften und kleine Cafés am Wegesrand.
5. Nationalpark Eifel (Deutschland)
Der Nationalpark Eifel kombiniert dichte Wälder, stille Seen und Höhenzüge mit gut ausgebauten Landstraßen. Besonders charmant ist die Nordeifel mit Strecken durch kleine Täler, vorbei an Burgruinen und historischen Ortschaften wie Monschau.
6. Cairngorms National Park (Schottland)
Ein wildes, raues Erlebnis für echte Abenteurer. Die Highlands bieten endlose Straßen, dramatische Täler und das Gefühl, fast allein unterwegs zu sein. Besonders intensiv wird die Tour mit Zwischenstopps an Seen („Lochs“) oder einer Fahrt zur Küste.
7. Cinque Terre Nationalpark (Italien)
Auch wenn die berühmten Küstendörfer selbst kaum mit dem Auto erreichbar sind, bietet die ligurische Küstenstraße ein unvergessliches Fahrerlebnis. Zwischen Meer, Olivenhainen und steilen Felsen reiht sich Aussichtspunkt an Aussichtspunkt – perfekt für einen Fotostopp mit Meerblick.

Praktische Tipps für die Tour durch Nationalparks
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Früh starten lohnt sich: Besonders in beliebten Parks sind Parkplätze und Straßen ab dem späten Vormittag gut gefüllt. Wer früh losfährt, erlebt die Natur in Ruhe – und das beste Licht gibt’s gleich dazu.
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Wetter beachten: In vielen Nationalparks können sich Wetterlagen schnell ändern – besonders in den Bergen. Eine Regenjacke und ein funktionierendes Verdeck sind essenziell.
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Picknick einpacken: Viele Nationalparks bieten wunderschöne Plätze zum Rasten. Pack dir eine Decke, Snacks und Getränke ein – und genieße den Lunch mit Blick auf See, Tal oder Gipfel.
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Nachhaltig reisen: Bleib auf ausgewiesenen Wegen, achte auf die Geschwindigkeit und respektiere Tier- und Pflanzenwelt. So bleibt das Naturerlebnis auch für kommende Generationen erhalten.
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Kombinieren mit Aktivitäten: Viele Nationalparks bieten kurze Spaziergänge, Aussichtstürme oder Naturerlebnispfade. Ideal, um sich nach einer längeren Etappe zu bewegen – oder um die Landschaft auch zu Fuß zu erkunden.
Fazit: Freiheit mit Ausblick
Mit dem Cabrio durch Nationalparks zu fahren, ist mehr als nur ein Roadtrip – es ist ein intensives Naturerlebnis auf vier Rädern. Ob spektakuläre Pässe in den Alpen, einsame Highlands in Schottland oder wilde Wälder in Deutschland – jeder Nationalpark erzählt seine eigene Geschichte, und das offene Fahren macht sie unmittelbar erlebbar.
Die Kombination aus ruhigen Straßen, imposanten Ausblicken, frischer Luft und entschleunigtem Reisen ist einzigartig. Für alle, die gern unterwegs sind und dabei Natur spüren wollen, sind Nationalparks mit dem Cabrio das perfekte Ziel. Ob als Teil einer längeren Europa-Tour oder für ein verlängertes Wochenende – diese Orte geben jeder Fahrt Tiefe, Sinn und Schönheit. Und sie zeigen: Freiheit beginnt oft dort, wo der Asphalt endet – aber das Abenteuer schon lange vorher beginnt.
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