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Dolomiten-Klassiker mit maximalem Panorama

Dolomiten-Klassiker mit maximalem Panorama
60 km
Min. 1 Tage
Dolomitenpanoramen, Bergpässe
SSellajoch

Die Dolomiten zählen zu den spektakulärsten Gebirgslandschaften Europas. Helle Kalkfelsen, weite Almflächen und legendäre Passstraßen bilden eine Kulisse, die wie geschaffen ist für genussvolles Offenfahren. Zwischen schroffen Wänden und sanften Hochalmen entfaltet sich eine Tour, die landschaftliche Vielfalt mit fahrerischem Erlebnis verbindet und jeden Kilometer zum Aussichtsbalkon macht.

Die Route im Überblick

Ausgangspunkt ist St. Ulrich in Gröden. Von dort führt die Strecke hinauf zum Sellajoch, umrundet das gewaltige Sellamassiv, verläuft weiter über das Pordoijoch nach Arabba und über den Campolongopass nach Kurfar. Den Abschluss bildet das Grödner Joch, bevor sich der Kreis wieder in St. Ulrich schließt. Diese klassische Cabrio-Route gehört zu den eindrucksvollsten Panoramarunden der Alpen und verbindet mehrere legendäre Passstraßen auf engstem Raum.

Erste Etappe: St. Ulrich – Sellajoch – Pordoijoch

Schon beim Start in St. Ulrich öffnet sich der Blick auf die gezackten Gipfel der Geislergruppe. Die Straße steigt gleichmäßig an und wird schnell zur ersten Cabrio-Strecke, die mit weiten Kurven durch Wälder und Almwiesen führt. Mit zunehmender Höhe verändert sich die Landschaft dramatisch: Bäume werden weniger, Felsen rücken näher, und plötzlich steht man vor den monumentalen Wänden des Sellamassivs.

Am Sellajoch scheint die Zeit langsamer zu laufen. Wanderer, Radfahrer und Reisende teilen sich diesen Logenplatz der Natur, ohne dass Hektik entsteht. In der Nähe laden kleine Hütten zu einer Pause mit regionalen Spezialitäten ein, während das Panorama fast unwirklich erscheint. Genau hier versteht man, warum diese Runde seit Jahrzehnten als ikonische Cabrio-Strecke gilt.

Die Weiterfahrt schmiegt sich in engen Kehren an die Felsen. Jede Biegung eröffnet neue Perspektiven, sodass der Abschnitt wie ein sorgfältig inszenierter Cabrio-Roadtrip wirkt. Anders als bei einer Cabriotour in England, wo sanfte Landschaften dominieren, entfaltet sich hier eine hochalpine Szenerie mit schroffen Kontrasten und gewaltiger Dimension.

Am Pordoijoch angekommen, weitet sich der Blick über scheinbar endlose Bergketten. Die Passhöhe gehört zu den eindrucksvollsten Aussichtspunkten der Dolomiten und markiert einen Höhepunkt jeder Cabrio-Reise durch diese Region.

Zweite Etappe: Arabba – Campolongopass – Grödner Joch – St. Ulrich

Die Abfahrt nach Arabba führt durch eine karge, beinahe mondähnliche Landschaft. Das kleine Bergdorf wirkt ruhig und authentisch, eingebettet zwischen mächtigen Gipfeln. Hier beginnt eine zweite Cabrio-Route, die sanfter wirkt, aber landschaftlich ebenso reizvoll ist.

Der Campolongopass überrascht mit fließenden Kurven und weiten Almflächen. Diese Passage eignet sich ideal, um das Panorama entspannt zu genießen und den Rhythmus der Straße zu spüren. Die Kombination aus offenen Wiesen und nahen Felswänden vermittelt ein Gefühl von Weite, das diese Cabrio-Reise besonders abwechslungsreich macht.

Kurfar bietet einen kurzen Zwischenstopp mit Blick auf die Sellagruppe. Cafés und kleine Plätze laden dazu ein, das alpine Leben zu beobachten. In der Nähe führen Wanderwege zu Aussichtspunkten, die einen letzten intensiven Blick auf das UNESCO-Welterbe ermöglichen.

Der finale Anstieg zum Grödner Joch zählt nochmals zu den fahrerischen Höhepunkten. Die Straße windet sich elegant nach oben und vermittelt ein klassisches Cabrio-Roadtrip-Gefühl: konzentriertes Fahren, klare Bergluft und ein stetig wechselndes Panorama. Auch hier zeigt sich der Unterschied zu einer Cabriotour in England – statt grüner Hügel dominieren dramatische Felsformationen und hochalpine Lichtstimmungen.

Von der Passhöhe geht es zurück nach St. Ulrich, wo sich der Kreis dieser Cabriotour schließt. Die letzten Kilometer verlaufen entspannt bergab und geben noch einmal den Blick auf das Grödnertal frei.

Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und Anfang Oktober, wenn die Pässe geöffnet sind und klare Sicht herrscht. Starte möglichst früh, um die Strecke ruhiger zu erleben und das besondere Morgenlicht in den Bergen zu genießen.

Plane genügend Zeit für Stopps ein, denn diese Tour lebt vom Anhalten und Schauen. Aussichtspunkte und kurze Spaziergänge gehören genauso dazu wie das Fahren selbst. Da sich das Wetter im Hochgebirge schnell ändern kann, solltest du eine leichte Jacke, Sonnenschutz und etwas Wasser dabeihaben.

Fahre entspannt und vorausschauend, denn auf den kurvenreichen Straßen sind oft Radfahrer und Motorräder unterwegs. Kulinarisch lohnt sich eine Pause in einem der Berggasthöfe – regionale Klassiker wie Knödel oder Apfelstrudel schmecken mit Dolomitenblick gleich noch besser.

 

Fazit: Eine Cabriotour für alle Sinne

Diese Dolomitenrunde vereint alles, was man sich von einer großen Alpenfahrt erhofft: spektakuläre Pässe, harmonische Streckenführung und ständig wechselnde Landschaftsbilder. Die Kombination aus Sellajoch, Pordoijoch, Campolongopass und Grödner Joch schafft eine Tour, die fahrerisch ebenso begeistert wie landschaftlich. Wer hier unterwegs ist, erlebt eine Cabriotour, die nicht nur von A nach B führt, sondern jeden Kilometer selbst zum Ziel macht.

Dolomiten-Klassiker mit maximalem Panorama - Open Horizons Cabrio